Ersttrimester-Screening
Im ersten Trimenon (1. Schwangerschaftsdrittel) bieten wir Ihnen verschiedene Untersuchungen an. Ab der 12. SSW können unter anderem bereits Kopf, Herz und Extremitäten untersucht und einige Fehlbildungen ausgeschlossen werden.
Im Ersttrimesterscreening (12-14 SSW) können wir durch Messen der Nackentransparenz, Darstellung des Nasenbeins und weitere Parameter zusätzlich das Risiko für Chromosomenstörungen bei Ihrem Kind ermitteln.
Wir beraten Sie gerne individuell bezüglich weiterer diagnostischer Möglichkeiten und führen bei Bedarf ein Präeklampsiescreening (Risiko für Schwangerschaftsvergiftung) und/oder einen NIPT (nicht invasiver Pränataltest) durch.
Je nach Untersuchungsbefund stimmen wir mit Ihnen persönlich das weitere Vorgehen ab.
NIPT (nicht invasiver Pränataltest)
Ab etwa der 10. SSW zirkulieren im Blut der Schwangeren bereits Zellen der Plazenta bzw. kindliche DNA. Diese können isoliert und untersucht werden. Hierzu wird der Mutter zum Zeitpunkt der frühen Ultraschalluntersuchung Blut abgenommen.
So gelingt es, bestimmte chromosomale Abweichungen (vor allem Trisomie 13, Trisomie 18 und Trisomie 21) zu erkennen. Durch den NIPT kann eine Sicherheit von 99 % für Trisomie 21 erreicht werden.
PE-Screening (Präeklampsie-Screening)
Die Präeklampsie stellt eine Erkrankung in der Schwangerschaft dar, die mit erhöhtem Blutdruck und erhöhter Eiweißausscheidung einhergeht. Sie kann zu schwerwiegenden Komplikationen bei Mutter und Kind führen. Im Rahmen des Ersttrimesterscreenings ist es möglich, Ihr individuelles Risiko für eine Präeklampsie zu ermitteln. Neben der Dopplersonographie wird hierzu eine Blutuntersuchung durchgeführt. Sollten Sie ein erhöhtes Risiko haben, eine Präeklampsie zu entwickeln, kann dieses Risiko durch entsprechende Maßnahmen gesenkt werden.